Where’s the Bluesman gone …. ?

dobbro3Ich liebe verrauchte Blues- und Jazzfotos, am liebsten Leica-Analog, mit schmuckem Korn. Ja, und es gibt sie noch, die kleinen, schummrigen Blues-Locations mit einem Interieur zum niederknien. Eine davon ist Speiche’s Blues- und Rockkneipe im Prenzlauer Berg (vom gleichnamigen Basser der legendären Monokel-Blues-Band). Platz für zweieinhalb bis 3 6/8 handvoll Menschen mit einer kleinen Bühne. Regelmäßig gibt es hier Blues-Gigs mit freiem Eintritt. Ebenso regelmäßig Dienstags gibt es aus Speiches Kneipe Live-Übertragungen von rockradio.de – Gäste erwünscht !

Hier traf ich Nik Dobbroman wieder, nachdem wir uns über ein Jahr nicht mehr gesehen haben. Einer der wirklich coolen Blueser der Stadt. Ich wollte nur ein wenig den Gig fotografieren und wusste um die leicht düsteren Lichtverhältnisse, die auch  moderne ISO-Verstärker durchaus ins Schwitzen bringen. Insofern hatte ich lediglich einen kleinen Blitz mitgebracht. Nur um  pointiert indirekt erhellte Lichtinseln zu schaffen, ohne die vorhandene Stimmung zu zerstören. Cool ist übrigens immer, sehr zeitig an einer Location zu sein; die technischen Essentials vorab einzuschätzen, einzustellen: Grundstimmung des Instrumentes. Manchmal auch, um noch ein paar Portraits zu machen. Manchmal auch, um dem Lichtmenschen ein Bier auszugeben und ihn zu bitten, das Licht einen Mü heller zu machen. Bei Speiche gibt es keinen Lichtmenschen. Nur neuerdings zwei mehrfarbige LED-Spots, die aus jedem ISO-Verstärker … lassen wir das !

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Vor dem Gig ergab sich spontan die Möglichkeit für Nik und mich, im Billiardzimmer eine paar Fotos zu machen. Hier rächte sich dann wieder einmal, nicht etwas mehr leichtes Licht, Reflektoren und was weitwinkligeres mitgebracht zu haben. So mussten wir mit indirektem Licht improvisieren. That’s why I call it the blues ….

 

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DobBroMan
Ist das Projekt des Blues, Slide-Gitarristen und Singer-Songwriters mit Wohnsitz in Berlin. Er war Gitarrist bei vielen Bands und Projekten, unter anderem bei Gen:ix, Slick, Snakebite. DobBroMan spielt Solo als auch im DUO mit Tom Hembruch (keys) / TRIO und BAND Setup mit Schlagzeuger.

DobBroMan verwendet die speziell klingened  DOBRO Resonator Gitarre, die das Zentrum seiner Live Auftritte und Aufnahmen ist. Das Konzert Live-Repertoir, ist eine Mischung aus Blues, Country/ Rock, Slide Gitarren-Songs von Chris Whitley, Johnny Cash, Blind Willie Johnson, Bruce Cockburn sowie eigenen Kompositionen. Er spielte mit vielen  internationalen Musikern zusammen wie mit dem aus Detroit stammenden Jazzpianisten Kelvin Sholar (keys/electronic), David Gilmore (Gtr), Stefan Weeke (Bass), CYRA und war Teil des RE:MIXER Projektes mit  Dirk Erchinger (drums), Daryl Taylor (Bass) welches von dem aus Chicago stammenden US-amerikanischen Jazzgitarristen Jean Paul Bourelly (guit.) ins Leben gerufen wurde.

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(c)grenzgaenge

licht gestalten

lange jahre beschäftige ich mich mit Ferdinand Sauerbruch, der historisch heroisch vernebelten, berüchtigt-cholerischen ikone deutscher chirurgenkunst. vor zwei wochen weilte ich mal wieder an seinem grab am wannsee im rahmen einer fotosession in der nähe.

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bei meinen großeltern verschlang ich als kind immer seine durchaus amüsanten wie charmanten lebenserinnerungen, seitdem ließ er mich nicht mehr los. ich habe sogar vor etlichen jahren einige artikel verfasst, in denen ich daraus zitierte. ich nahm mir vor, irgendwann einen piccolo henkel trocken an seinem grab mit ihm zu trinken, die er seinen patienten verschrieben haben soll. zur kreislaufmobilisierung.

viel später las ich u.a. Jürgen Thorwalds buch „Die Entlassung„. die horrorgeschichte über  die letzten jahre dieser „lichtgestalt“, die man – forciert demenzkrank – weiter operieren ließ. gedeckt durch die mediziner- und politikerkaste menschen verstümmelte oder gar tötete. man brauchte ihn in einer aufstrebenden jungen ddr in der charité als ikone – wie man andere ikonen im westen meinte zu brauchen. bis er am ende in seiner privatklinik im grunewald nur noch wahllos ohne betäubung an und in menschen herumschnitt.

1933 schrieb Sauerbruch herrenmenschlich einen brief „An die Ärzteschaft der Welt“ zum weltweiten bekenntnis der professoren an den deutschen universitäten und hochschulen zu Adolf Hitler und zum nationalsozialismus.

hormocenta. ich erinnere mich noch an meine kinderzeit, wie die alternde nazi-ikone Marika Rökk in der fernsehwerbung mit hastig rollendem errrr die crrreme für immerwährende jugendlichlichkeit feilbot, ein millionenseller. der rosafarbene plastetiegel mit goldschrift stand auch im bad meiner großeltern. viel später recherchierte ich, dass diese creme aus menschlicher nachgeburt hergestellt wurde. nach einem rezept von ferdinand sauerbruch. aus einer zeit, in der er schon tief dement war.

ebenso erfuhr ich, dass er – sauerbruch – derjenige war, der die forschungsgelder für die menschenversuche in konzentrationslagern bewilligte, u.a. für mengele. da denkt man bei hormocenta schon mal nach, vielleicht zu unrecht.

und am ende ergab sich dann, dass er beim „schreiben“ seiner verfilmten memoiren so dement war, dass er nur noch zusammenhanglose fragmente berichten konnte. seine memoiren hat das ehemalige SS-mitglied und journalist Hans Rudolf Berndorff in weiten teilen zusammenfabuliert: auf das zu jeder zeit anständige deutsche genie mit antfaschistischem impetus für die ewigkeit (u.a. der einzige, der zum groll des führers bei einer konsultation Hitlers im föhrerbonker die sonst bissige blondi zähmte, so Sauerbruch, ähh Berndorff). aber es wollten diverse menschen nochmal richtig kohle machen mit der „lichtgestalt“.

ich glaube, ich möchte keinen piccolo mehr an seinem grab mit ihm trinken

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lesestoff:

Ferdinand Sauerbruch und das Dritte Reich. Plädoyer für eine differenzierte Betrachtung

Robert Gläser angekommen bei sich. Solo.

Robert Gläser: der Ausnahmemusiker, der unbändige Sucher, der Polarisierer, der Parodist, der Perfektionist, der Publikumsanheizer, der gestrenge Meckerer, der Familienmensch, der Herzens- und der Schmerzensmann ist angekommen. Bei sich. Solo. Mit seiner fulminanten CD-Release-Party im Club-Gretchen.

Und es ist mehr als geil, als Fotograf und Freund Teil dieser Show zu sein. CD, Promo, Plakate. Nicht zu vergessen: das Hammer-Artwork von Daniela Mazhlekova.

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Robert. Nach über 3000 Live-Konzerten ist er der ziemlich große Junge mit der Bassgitarre, und er singt um sein Leben. Ein Mann voller Gegensätze, der den Härtegrad eines American Football Spielers mitbringt und gleichzeitig so sensibel ist, dass eine Schneeflocke dagegen unzerbrechlich wirkt. – sagt Valentine.

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die Show kann beginnen ……

Mit Unterstützung des Gitarristen Stefan Henning, der die CD auch produzierte, Schlagzeuger David Anina (Blue Man Group), Bassist Thomas Wolfram (right now) und Keyboarder Marcus Gorstein (Die Zöllner) hat Robert sein Publikum in Konzert Nr. 1 entflammt.

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Shalosh – Jazz at it’s very best

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Soundcheck im b-flat – Berlin

Shalosh gastierte im völlig ausverkauften b-flat in Berlin und hat das Publikum völlig aufgemischt. Jazz nur etwas für die Altvorderen, die längst vergangenen Zeiten hinterherhängen ? Von wegen ! Was dieses junge isrealisch/amerikanische Trio bietet ist nicht nur technische Brillianz, sondern auch eine derartige Spielfreude, dass es einem fast den Atem verschlägt. So ihr die Chance habt, sie auf ihrer „Spring-Tour“ zu sehen: nutzt sie !

 

bassShalosh sind nicht nur ein klassisches Jazztrio, sondern auch von Kindesbeinen an Freunde. Und diese lange musikalische Freundschaft spürt man in jedem Ton ihrer Musik. Alle sind gleichberechtigt und glauben daran, dass Musik die einzig wahre Kraft im Universum ist, die die Fähigkeit besitzt, zu begeistern und die Sinne für Liebe, Freude, Trauer und Frieden anzuregen. Ihre Stücke basieren auf Emotionen, die abgeleitet werden von der tiefen Liebe die sie füreinander und für die Musik empfinden. Eine musikalische Lebensfreude, die es schafft, alle Grenzen zwischen Künstler und Publikum abzubauen, und die Entfremdung der Kulturen spiegelt.

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Das Trio mischt alle Arten kultureller und rhythmischer Genres. So finden sich in der Musik von Shalosh Jazz-Elemente ebenso wie Rock, Groove, Klassik, afrikanische und orientalische Rhythmen, dargeboten mit großer lyrischer Intensität. Ob zarte melodische Fragmente, dramatische, wiederholende Elegie, fein herausgearbeitete Melodien, groovige Solos, alles hat spielend nebeneinander Platz. Gadi Sterns Klavierspiel ist dabei eine fließende, ausdrucksstarke Stimme, die immer großen Wert auf den kollektiven Sound der Band und ihrer individuellen Virtuosität legt.“ http://www.wagners-musikagentur.de/shalosh.html

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Line up:
Gadi Stern – (piano, keyboard)
Daniel Benhorin – (bass)
Matan Assayag – (drums)

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Krieg und Gewalt im Zeichen der Zeit

Rezension unserer Düsseldorfer Ausstellung in der Rheinischen Post (online und print) vom 24.03.2016

Krieg und Gewalt im Zeichen der Zeit

Heerdt. Passend zur ihrer Geschichte ist in der Bunkerkirche eine Ausstellung unter dem Titel „Ecce Homo“ zu sehen. Gezeigt werden Zeichnungen und Malerei des Künstlers Gert Weber und Fotografien von Lutz Müller-Bohlen. Von Heide-Ines Willner

Zwei Hochbunker im Stadtteil machen Geschichte: der eine ist unter dem Namen „Papillon“ in ein prämiertes Wohnprojekt, der andere nach dem Zweiten Weltkrieg in ein Gotteshaus verwandelt worden – die Bunkerkirche. Heute bildet sie nicht nur das sakrale Gegenstück zum weltlichen Wohnprojekt, sondern wird auch als Friedenssymbol und vor allem als Mahnmal verstanden. So hat der Veranstalter „Friedensort Bunkerkirche“ die aktuelle Ausstellung wiederum der Zeit angepasst, in der noch immer Willkür und Ohnmacht gegenwärtig sind.

Der Maler Gert Weber und der Fotograf Lutz Müller-Bohlen haben unter dem Titel „Ecce Homo“ (Seht, da ist der Mensch) das biblische Motiv vom geschundenen Jesus mit Dornenkrone und Folterwunden aufgegriffen und erweitert – als neuzeitliches Synonym für das Leiden und die Entwürdigung des Menschen durch Gewalt und Krieg.

Wer die Ausstellung besucht, wird nicht geschont: An den rauen Wänden der Rampe führen Webers Darstellungen von Menschen in Todesangst hinab zu neun großformatigen Tafeln. „Vertrieben“, hat Weber seine Arbeit benannt, die den Mittelpunkt der Ausstellung darstellt. Angst, Verzweiflung, Gestalten hinter Stacheldraht, lautlos in die Welt schreiend und Todesmärsche haben eine beängstigende Aktualität in einer Zeit, die gesamteuropäisch von Flüchtlingsströmen und politischen Beben geprägt ist. „Vertraute Muster aus vergangen geglaubten Zeiten“, heißt es in der Begleitbroschüre der Ausstellung. Ergänzt wird die Malerei von den Arbeiten des Fotokünstlers Müller-Bohlen. Er blickt zurück in die Vergangenheit mit Baracken in Auschwitz und Birkenau. An einem grob zusammengezimmerten Hochbett prangt der Spruch: „Sei ruhig“. „Das Erbe der Rose“ in Erinnerung an die Geschwister Scholl und Hitlers „Olympia“ hat der Fotokünstler ebenfalls thematisiert. Besonders beeindruckend ist der „Kopf des Johannes“. Zu sehen ist ein realer Mensch, dessen Kopf zwischen zwei Buchdeckeln steckt.

Die beiden Künstler – Weber lebt in Gotha, Müller-Bohlen in Berlin – haben sich durch das soziale Netzwerk „Facebook“ kennengelernt. Persönlich getroffen haben sie sich erstmals zur Ausstellungseröffnung in der Bunkerkirche. „Die Beiden wollen nicht mit dem Finger auf die Menschen zeigen, die lautstark ihren neuen oder alten Chauvinismus in die Öffentlichkeit rufen“, heißt es weiter im Begleit-Text. „Sie wollen vielmehr aus unterschiedlichen Blickwinkeln mahnen, innezuhalten und fordern dazu auf, an ihrer Zwiesprache teilzunehmen.

Gert Weber stellt nicht das erste Mal in der Bunkerkirche aus. 2011 hatte er mit der Ausstellung „Die Mauer – Die Klage – Die Ohnmacht“ den Mauerfall thematisiert. 1951 in Thüringen geboren, hatte sich zur DDR-Zeit nicht dem Diktat der sozialistischen Kunstauffassung gebeugt, sondern malte trotz Ausstellungsverbots gegen Willkür und Ohnmacht an.

Zu den Dauerausstellungen in der Bunkerkirche gehören neuerdings auch Gegenstände, die nach Aufgabe des Franziskanerklosters in Heerdt Zuflucht gefunden haben. „Vertriebene“, sagt Dieter Lepiorz von der Initiative, „die in der Bunkerkirche Zuflucht gefunden haben.“ Dazu zählt der bronzene Kreuzweg aus der Ordenskapelle, der nun über die Rampe nach oben führt. „Sinnbildlich der Weg nach Golgatha“, sagte Dieter Lepiorz beim Gang entlang des Kreuzwegs.

Monsieur Concorde

josephGeschichten: Joseph Torossian beim Konzert von Caroline Tudyka in Paris. Nachdem er sich erkundigte woher wir kommen, erzählte er so voller Stolz, dass er seinerzeit die erste Concorde nach Deutschland gebracht habe und „Monsieur Concorde“ genannt werde. Irgendwie müssen wir ihn beeindruckt haben; er stellte sich mit seiner Cam hinter den Flügel auf die Bühne, gestikulierte und winkte wild: ich solle mich neben Caroline stellen, damit er uns fotografieren könne. Wohlgemerkt BEI Carolines Auftritt. Liebenswert ….

…. was bleibt ist Paris

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Ich bin unendlich danbar für die bewegten letzten drei Wochen ….. durchzogen von Paris (im noch-„Ausnahmezustand“) bis zu den Vorbereitungen für unsere Ausstellung „Ecce homo“ in Düsseldorf. Stolz, gemeinsam mit dem großartigen Künstler und Menschen Gert Weber in dem eindrucksvollen Ort Bunkerkirche auszustellen. Ein Zeichen zu setzen gegen Ausgrenzung, Unterdrückung und Gewalt des Individuums, in einer Zeit, die gesamteuropäisch durchzogen ist von Flüchtlingsströmen und politischen Beben, die zu einer bemerkenswerten Spaltung der Gesellschaft führen, und das mit durchaus vertrauten Mustern aus vergangen geglaubten Zeiten.

Und innigem Dank und tiefer Liebe an meine Geliebte und unserem wundervollen Sohn. Dass beide meine adrenalingeschwängerten Zikereien die letzten Tage geduldig ertragen haben….. sowie natürlich Freude über etwas Entschleunigung in den nächsten Tage, und einem verliebten Blick zurück nach Paris …. wie heißt doch das Jahre alte Projekt von Sebastian Faust und mir – auf dem Papier: „… was bleibt ist Paris“ ….

all pics (c) Lutz Mueller-Bohlen

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kohle

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phalle

#PRenzlauerBergNotizen – Augenkrebs

Das sagen Menschen manchmal unbedacht beim Betrachten überbunter Bildchen: „Davon kriegt man ja Augenkrebs !“, oder so ähnlich.
Ich ertappe mich immer noch dabei, dass mir das nicht egal ist. Nein, ich bin niemandem böse deswegen; schlimmstenfalls ziehe ich mich für einen kurzen Moment zurück, bestenfalls sage ich jovial „Yepp !“. Nur noch selten trifft es mich ins Mark, so wie heute Abend.
28 Jahre war ich alt, als ich meinen zweijährigen Sohn in die Arme der Anästhesistin legte. Mit dem Wissen, dass er niemals wieder die Sonne oder einen Regenbogen sehen wird. Die Schönheit der Natur, der Menschen um ihn herum. Oder mein Gesicht, mein stolzes Lächeln für ihn. Augenkrebs, bei Chris ein angeborener Gendefekt (bilaterales Retinoblastom). So selten, dass ihn die allermeisten Augenärzte nur aus dem Lehrbuch kennen. Und er hat nur durch einen Wink des Schicksals, ein echtes Wunder, überlebt. Dennoch der Moment, als ich mit Gott gebrochen habe.
Wir SEHEN auf der Strasse, in der Nachbarschaft Menschen, die so dringend Menschlichkeit bräuchten. Wir SEHEN Ströme von Flüchtlingen, die aus tiefster Verzweiflung flüchten mussten – und zerfleischen uns mit überbordender Energie, statt zu helfen. Wir SEHEN im Fern-SEHEN die Not der Menschen und lassen es zu, dass in unserem Namen Waffen, Bomber dorthin geschickt werden.
Wir könnten voller Demut die Schönheit der Welt und der Menschen all überall schauen und Leid lindern, wenn wir es nur wollten. Heute, jetzt ! Aber wir zerstören durch unser Nichtstun alles um uns herum: Hoffnung, den Glauben, Träume, Menschen. Den Regenbogen !